Erststudium nicht steuerlich anrechenbar

Wie u.a. die Frankfurter Allgemeine berichtet, können Steuerzahler die Kosten eines grundständigen Studiums nicht als Werbungskosten geltend machen. Das entschied nun das Bundesverfassungsgericht. Umstritten ist diese Regelung unter anderem, da spätere Weiterbildungen, also etwa auch ein Zweitstudium, durchaus steuerlich absetzbar sind. Für die allermeisten Studierenden macht die Abzugsfähigkeit während des Studiums zwar keinen Unterschied, da sie in der Regel ohnehin kaum einkommenssteuerpflichtig sind. Da Kosten jedoch grundsätzlich auch rückwirkend angerechnet werden können, würden sich immerhin beim Berufseinstieg Steuern sparen lassen, hätte das Gericht in letzter Instanz anders geurteilt.