Deutsch und jüdisch in Chile

In ihrem Forschungsprojekt “Die Erinnerungskultur und Geschichte der deutschsprachigen jüdischen Gemeinde in Chile” erprobt die Kulturwissenschaftlerin Julia Zarth Theorien der kollektiven Erinnerung und des Kulturtransfers auf dem Gebiet der jüdischen und iberoamerikanischen Studien. In Kombination mit Oral History und anderen empirischen Methoden wird dabei das ganze Spannungsfeld von  Shoa-, Exil- und Alltagsgeschichte sichtbar. Frau Zarth, die ihre Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Transkulturelle Geschichte des Judentums der Humboldt-Universität zu Berlin schreibt, ist seit Anfang des Jahres Stipendiatin der Simone-Weil-Stiftung.